CSD Hannover: So bunt war das LGBT-Straßenfest in Hannover [Video]

Buntes Straßenfest in Hannover: Am Wochenende fand in der Landeshauptstadt der Christopher Street Day (CSD) statt. Dort machten LGBTs auf die Diskriminierung aufmerksam, der sie nach wie vor ausgesetzt sind. Etwa 20.000 Unterstützer der Gleichberechtigung zwischen  Sexualitäten gingen bereits am Samstag auf die Straße. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand eine zweieinhalbstündige Straßenparade.  Dort machten die Teilnehmer auf einer Route zwischen Opernplatz (Mitte) und Geibelstraße (Südstadt) mit einer Wagenkolonne und lauter Musik auf ihre Forderungen aufmerksam.

Homosexualität in 70 Ländern verboten

Umrandet wurde die Parade von einem vielfältigen, zweitägigen Bühnenprogramm mit Musik und Reden. Unter anderem sprach Grünen-Politiker Volker Beck, der sich über zwei Jahrzehnte hinweg im Bundestag für die Rechte von Homosexuellen eingesetzt hatte. „In gut 20 Ländern ist eine Heirat für homosexuelle Paare jetzt erlaubt. Es gibt dennoch über 70 Länder, in denen Homosexualität noch immer verboten ist“, schildert der ehemalige Bundestagsabgeordnete die Situation Homosexueller weltweit. Darauf folgt ein Appell an Außenminister Heiko Maas, sich stärker gegen staatliche Diskriminierung von LGBTs im Ausland einzusetzen.

Im Zentrum des CSD stand die Wagenparade am Samstag.

Einige Teilnehmer der Parade trugen aufwendige Kostüme.

Den mit Abstand größten Wagen stellte die Hochschule Hannover.

Teilnehmer aller Altersklassen laufen mit.

Kein Bedarf an Regenschirmen: Dank des guten Wetters haben diese Schirme nur eine symbolische Wirkung.

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